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Aktuelles/ 01.06.2026

Deutsche Sportjugend: überarbeitete Position für offenen und vielfältigen Sport

Mit einer überarbeiteten Version ihrer Positionierung von 2020 reagieren der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) auf gesellschaftliche Entwicklungen und die damit entstehenden Fragen, wie Sportvereine und -verbände mit vielfältigen Spannungen umgehen können, beispielsweise mit einer bedenklichen Normalisierung antidemokratischer und menschenfeindlicher Positionen. Zugleich zeigen viele Vereine, Verbände und (junge) engagierte Haltung für ein demokratisches Miteinander – etwa durch klare Positionierungen und sichtbares Engagement. Im Vergleich zur Positionierung aus dem Jahr 2020 benennt sie Parteien und Gruppierungen, ohne sich an einzelnen Akteur*innen abzuarbeiten. Die aktualisierte Positionierung dient vielmehr als Werkzeugkasten für verschiedene antidemokratische und menschenfeindliche Phänomenbereiche. Dabei verweist sie auf die DOSB-Satzung und die dsj-Jugendordnung, die als „Verfassungen“ der Organisationen die eigene Wertebasis deutlich machen und so die Richtschnur des praktischen Handelns sind. 

„Die Botschaft ist unmissverständlich: Der Sport lässt sich nicht spalten, sondern wird seine demokratischen Werte gemeinsam und mit ganzer Kraft verteidigen. Mit der überarbeiteten Positionierung verbinden wir eine klare Haltung mit konkreten Maßnahmen für dsj und DOSB sowie einem klaren Blick auf die Herausforderungen der Strukturen vor Ort. Außerdem benennen wir demokratiespaltende Kräfte wie die AfD oder auch die Grauen Wölfe beim Namen.“, sagt Benny Folkmann, Vorstandsmitglied der dsj.  

Quelle: Deutsche Sportjugend