Neue Studie zum Alkoholkonsum Jugendlicher: Prävention bleibt wichtig
Zwar ist der Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass Alkohol für einen relevanten Teil der Jugendlichen weiterhin eine Rolle spielt. Die neue Studie der Stiftung Gesundheitswissen, veröffentlich im Februar 2026, die im Fachjournal JMIR Public Health and Surveillance erschienen ist, zeigt: Rund 20 Prozent der zwölf- bis 17-Jährigen trinken mindestens einmal pro Woche Alkohol. Bei 12,7 Prozent der Befragten wurde das Trinkverhalten als problematisch eingestuft. Als problematisch gilt ein Trinkverhalten, wenn mehrere Warnzeichen zusammenkommen – etwa Alkoholkonsum zur Entspannung, die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss, Erinnerungslücken oder Konflikte im Zusammenhang mit Alkohol.
Die Jugendphase ist eine besonders sensible Lebensphase für den Einstieg in riskantes Konsumverhalten. Da die Hirnreifung in diesem Alter noch nicht abgeschlossen ist, können die gesundheitlichen Folgen von Alkohol besonders schwer wiegen. Auf ihrem Portal bietet die Stiftung Gesundheitswissen kostenfreie und verständliche Informationen zu den Risiken von Alkoholkonsum und zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
Quelle: Stiftung Gesundheitswissen
