Bund startet Investitionsprogramm für den Ausbau der Kindertagesbetreuung
Mit vier Milliarden Euro fördert der Bund von 2026 bis 2029 unter anderem Neubau, Sanierung und Ausstattung von Kitas. Das Ziel: mehr Betreuungsplätze schaffen und dringend nötige Modernisierungen ermöglichen. Nach Unterzeichnung durch alle Länder hat Bundesbildungsministerin Karin Prien die Verwaltungsvereinbarung zum Investitionsprogramm Kindertagesbetreuung zwischen Bund und Ländern unterschrieben, die Voraussetzung für die Auszahlung der Mittel ist. Die Verwaltungsvereinbarung tritt nun rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft. Damit ist die Grundlage geschaffen, dass bundesweit Bau-, Sanierungs- und Ausstattungsinvestitionen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege gefördert werden können.
Karin Prien: „Der Start des neuen Investitionsprogramms Kindertagesbetreuung ist eine gute Nachricht für Familien in Deutschland. Mit den Mitteln des Bundes können in den Regionen, wo Betreuungsplätze fehlen, neue Kitas entstehen oder bestehende Einrichtungen erweitert werden. So wird es für Eltern leichter, einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu finden. Gleichzeitig erhalten Länder, Kommunen und Träger die Möglichkeit, dringend notwendige Sanierungen und Modernisierungen vorzunehmen und bestehende Plätze dauerhaft zu sichern. Mit dem Investitionsprogramm schaffen wir bewusst ein flexibles Instrument und die Länder können die Mittel dort einsetzen, wo sie den größten Unterschied machen. So können Kitas beispielsweise in moderne Ausstattung, gesunde Lernumgebungen oder wirksamen Hitzeschutz investieren und sich für die Zukunft aufstellen. Besonders wichtig ist mir, dass ein Teil der Mittel in Einrichtungen fließt, in denen Kinder betreut werden, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Die Kita ist neben dem Elternhaus der entscheidende Ort für gute Startchancen. Jeder Euro, den wir in die frühe Bildung investieren, zahlt sich vielfach aus.“
Quelle: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
