Kinder- und Jugendschutz für NRW

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AUSGEBUCHT // Projekt bildmachen: Fake oder Fakt? Absichten und Wirkungen von Fake News im Netz
AUSGEBUCHT

Digitale Medien sind unwiderruflich sind zu einem festen Bestandteil in unserem Leben geworden. In der digitalen Transformation unserer Gesellschaft, haben mobile Geräte im Internet für die meisten Nutzer einen hohen Stellenwert in der zwischenmenschlichen Kommunikation und sind unverzichtbar für die Informationsbeschaffung und Unterhaltung geworden.

Wer hat noch nie aus Unwissenheit falsche Fakten und Behauptungen verbreitet?

Kann passieren. Man kann es ja zu einem späteren Zeitpunkt korrigieren und sich dafür entschuldigen. Im Netz läuft das anders. Es geht schneller, einfacher und nachhaltiger als in der analogen Realität.

Einmal gepostet, verbreiten sich Falschnachrichten (Fake News) oft rasend schnell. Sobald sie von anderen geteilt sind, nützt es auch nichts das ‚Original’ zu löschen. Fake News gehen viral und das Netz vergisst nichts.

Verschwörungserzählungen sind eng mit Fake News verbunden. Seit Covd-19 unseren Alltag maßgeblich mitbestimmt, werden wir mit immer neuen Erzählungen und Entgleisungen konfrontiert. Rechtsextreme und Esoteriker versuchen aus Ängsten und Unwägbarkeiten in einer unübersichtlichen Situation Kapital zu schlagen. Auch hier geht es darum, den gesellschaftlichen Diskurs zu dominieren, die demokratische Zivilgesellschaft zu beschädigen und zu destabilisieren.

In der Online Fortbildung erfahren wir über Methoden und Erscheinungsformen von Fake News. Wer produziert überhaupt Fake News? Mit welchen Absichten? In wessen Auftrag?

Fake News werden mit vielen Beispielen erkennbar gemacht, beschrieben und eingeordnet. In kleinen Übungen werden Methoden zum Enttarnen vorgestellt. In einem Quiz wird die eigene Medienkompetenz und kritische Urteilsfähigkeit erprobt.

 

Zielgruppe der Fortbildung
  • Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit sowie Schulsozialarbeit

 

Inhalte der Fortbildung
  • Erscheiungsformen von Fake News
  • Fake News werden mit aktuellen Beispielen erkennbar gemacht, beschrieben und eingeordnet. In kleinen Übungen werden Methoden zum Enttarnen vorgestellt.
  • Reflexion der eigene Medienkompetenz und kritische Urteilsfähigkeit in sozialen Medien.
  • Für die medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen werden technische Möglichkeiten, Praxismethoden sowie Materialien gezeigt.

 

Referent

Hans-Peter Dürhager, Medienpädagoge und bildmachen-Trainer NRW

 

Termin

Mittwoch, 2.12.2020

10:00 bis 13:00

 

Anmeldeschluss

Montag, 30.11.2020

 

Technische Voraussetzung

Das AJS-Webinar wird über das Tool „edudip“angeboten. Für die Teilnehmenden ist folgende Technik nötig:

  • Einen PC/Laptop/Tablet mit Internetzugang und Tonausgabe
  • Browser (aktuellste Version empfehlenswert)
    • Mozilla
    • Firefox
    • Google Chrome
    • Microsoft edge
    • Safari
  • Mikrofon und Webcam sind nicht zwingend nötig (Teilnehmer*innen können sich auf Wunsch per Bild und Ton zugeschaltet werden. Ansonsten ist grundsätzlich eine Beteiligung über den Chat möglich.)

 

Teilnahmegebühr

keine

 

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.