Kinder- und Jugendschutz für NRW

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AJS-News / Radikalisierung/ 18.11.2022

AJS sucht eine*n wissenschaftliche*n Referent*in

In der Geschäftsstelle der AJS in Köln ist schnellstmöglich eine Stelle für

eine*n wissenschaftliche*n Referent*in

im Rahmen des Projektes „Plan P. –Jugend stark machen gegen islamistische Radikalisierung“ ab dem 1.1.2023 Teilzeit (19:55 Wochenstunden) zu besetzen. Das Projekt wird von der Landeszentrale für politische Bildung NRW gefördert. Hinsichtlich des Stellenumfangs bestünde grundsätzlich ab Juni 2023 die Möglichkeit, diese Tätigkeit auch in Vollzeit auszuüben bzw. den Stellenanteil zu erhöhen. Die Stelle insgesamt ist befristet bis zum 31.12.2024. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L.

 

Aufgabenbeschreibung:

 

  • Weiterentwicklung und Durchführung einer Weiterbildungsreihe sowie weiterer Fortbildungsveranstaltungen (digital und in Präsenz) für Fachkräfte der Jugendhilfe mit eigener Vortragstätigkeit
  • Inhaltliche Ausarbeitung Jugendhilfe-relevanter Themen zu islamistischer Radikalisierung
  • Unterstützung von Fachkräften beim Aufbau und der Pflege lokaler Netzwerk- bzw. Kooperationsstrukturen (strukturelles Zusammenwirken relevanter Akteure innerhalb und außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe)
  • Bearbeitung von Anfragen
  • Laufende Beobachtung und Auswertung der fachwissenschaftlichen Diskussion zum Themenfeld islamistischer Extremismus, auch mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in den sozialen Medien

 

Anforderungsprofil:

 

  • abgeschlossenes islamwissenschaftliches, erziehungs- oder sozialwissenschaftliches Hochschulstudium
  • Vertrautheit in Theorie und Praxis des Themenfeldes religiöser/politischer Extremismus (insb. Islamismus, Radikalisierungsfaktoren im Jugendalter und Extremismusprävention), wünschenswert sind zudem Kenntnisse über die Strukturen der Jugendhilfe NRWs
  • Grundkenntnisse zum Islam
  • Kompetenz und Grundkenntnisse zu Themen der Migrationsgesellschaft (u.a. Islamfeindlichkeit, Rassismuskritik, Intersektionalität)
  • Interesse an bzw. Offenheit für Themen im Jugendalter (z.B. digitale Jugendkultur)
  • hohe Kommunikationsfähigkeit, Kompetenz zu aktivierender Kooperation
  • Fähigkeit zum selbständigen und strukturierten Arbeiten
  • Praxiserfahrung in Bezug auf Konzeption, Weiterentwicklung und Umsetzung pädagogischer Konzepte und dem Verfassen von Texten (u.a. Artikel in Fachliteratur, Veranstaltungsdokumentation)
  • Teamfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen für unterschiedliche Zielgruppen, hohe soziale Kompetenz und Fähigkeit zur Selbstreflektion

 

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und Gleichgestellter im Sinne des SGB IX sind erwünscht. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte. Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Projektleiter Dr. Stefan Schlang, unter Tel. 0221 / 92 13 92 12 oder E-Mail stefan.schlang@ajs.nrw. Aussagekräftige Bewerbungen nur per E-Mail bis zum 14.12.2022 erbeten an Frau Katja Roppes: katja.roppes@ajs.nrw.