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AJS Newsletter | Juli 2026
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es gibt einige Neuigkeiten aus dem Projekt Elterntalk NRW:
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Außerdem ist die neue Ausgabe des AJS FORUM erschienen. Das Titelthema „Social Media ist nichts für Kinder!“ ordnet die aktuelle Debatte um ein mögliches Social Media-Verbot aus rechtlicher und pädagogischer Perspektive ein.
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Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und eine hoffentlich erholsame kleine Sommerpause.
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Neues aus der AJS
Australien hat Ende 2025 ein Social Media Verbot für unter 16-Jährige beschlossen. In Deutschland wird derzeit auch diskutiert, wie Kinder und Jugendliche besser geschützt werden können. Im Titelthema „Social Media ist nichts für Kinder!“ erhalten Sie eine pädagogische und eine rechtliche Einordnung. Außerdem finden Sie im neuen AJS FORUM Artikel zum Thema Einsamkeit, Mobbing, „sexueller Medienkompetenz“ und zur Arbeit der Jugendarrestanstalt Remscheid. Hier finden Sie weitere Inhalte und können das AJS FORUM direkt mit ein paar Klicks abonnieren und im umfangreichen Archiv des Magazins stöbern.
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1956 wurde die Wehrpflicht in Westdeutschland eingeführt, sechs Jahre später in der DDR. Seit 2011 ist die Wehrpflicht ausgesetzt, nicht abgeschafft. Seit dem 1. Januar 2026 gelten in Deutschland die neuen Regelungen zum „neuen Wehrdienst“ – ein Thema, das aktuell viele junge Menschen bewegt. Anders als die allgemeine Wehrpflicht, die bis 2011 bestand, basiert der neue Dienst auf der freiwilligen Bereitschaft der Jugendlichen: Wer nicht zur Bundeswehr möchte, muss nicht. Doch die Sorge bleibt: Was, wenn sich nicht genug Freiwillige finden? Die Befürchtung, dass aus der Freiwilligkeit wieder eine Pflicht werden könnte, treibt viele um. Im Beitrag finden sich Informationen, Hinweise und Materialien zum Thema – darunter Erklärvideos und Videobeiträge, die die aktuelle Debatte aufgreifen.
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Projektfokus Elterntalk NRW
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„Lass uns reden!“ Unter diesem Motto tauschen sich Mütter und Väter bei Elterntalk NRW mit ihren Erfahrungen rund um die Themen Erziehung und Elternsein aus. In den persönlichen Gesprächsrunden erfahren sie gegenseitige Stärkung und Unterstützung. Das lebensweltorientierte Präventionsangebot der AJS NRW besteht jetzt erfolgreich seit zehn Jahren. Es ist finanziert aus Fördermitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Umsetzung vor Ort arbeitet die AJS NRW mit Partner*innen zusammen, die sich anteilig finanziell einbringen. Das kann zum Beispiel das Jugendamt sein, eine Familienbildungsstätte oder ein Verein. Neue Standorte können ab Anfang 2027 einsteigen. Melden Sie sich gerne per Mail beim Team Elterntalk NRW.
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Am 24. Juni 2026 veröffentlichte die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ihre bundesweiten Handlungsempfehlungen. Darin wird Elterntalk explizit als vorbildliches Beispiel für gelungene Elternarbeit im Bereich Medienerziehung hervorgehoben.
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In der Handlungsempfehlung „HE 6 – Austausch zu Medienerziehung unter Eltern ermöglichen – Wirksame Projekte verstetigen“ (S. 32) plädiert die Kommission dafür, bewährte Landesangebote zum Austausch unter Eltern auszubauen. Elterntalk wird darin als „besonders vielversprechend“ hervorgehoben – gestützt auf die langjährige erfolgreiche Umsetzung.
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„Wir“ sind Akteur*innen in NRW, die als gemeinsames Ziel haben, Eltern zu stärken.
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Mit unserer Stellungnahme möchten wir den Blick richten auf bewährte Eltern-Angebote in NRW, die Zielgruppen erreichen, die sonst kaum erreicht werden. Der Zugang gelingt vielsprachig und kultursensibel. Über Vertrauen und persönliche Beziehungen. Niedrigschwellig. In vielen Lebenslagen. Oftmals in aufsuchenden Geh-Strukturen. In Communitys, in Nachbarschaften, in Familienbildung, in den Bildungsinstitutionen Schule und Kita, in Vereinen, in Stadtteil- und Mütterzentren, auf Spielplätzen, bei Familien zu Hause, in Präventionsketten der Kommunen…
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Wir begrüßen ausdrücklich, dass diese Perspektive eindrücklich Nachhall findet in den aktuell erschienen Empfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ des Bundesfamilienministeriums.
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Veranstaltungen
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Fachtag am 28. August | 10:00 bis 17.00 Uhr | Kosten 40 € | Jetzt anmelden!
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Nach einem Jahr Pause kehrt der Fachtag „Games im Fokus der Jugendhilfe“ im Rahmen der gamescom zurück. In diesem Jahr richtet sich die Fachfortbildung gezielt an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Jugendhilfe und widmet sich einer Frage, die in der pädagogischen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt: Welche Rolle spielen Gaming und gamingnahe Plattformen für junge Menschen – und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die pädagogische Arbeit? Der Fachtag wird durch die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW medial begleitet. Die zentralen Erkenntnisse der Veranstaltung werden im Anschluss für die Fachpraxis dokumentiert.
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Anlässlich der Veröffentlichung der BAG-Landesjugendämter zur Frühintervention bei riskantem Cannabiskonsum Minderjähriger laden wir herzlich ein zu Info und Austausch. Zunächst gehen wir auf die Aufgaben der Jugendämter ein, die aus § 7 KCanG erwachsen. Dabei geht es vor allem um Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Cannabis: Bei gewichtigen Anhaltspunkten muss das Jugendamt eine Gefährdungseinschätzung vornehmen. Dabei ist z. B. die strukturelle Frage zu beantworten, ob diese Aufgaben das Kinderschutz-Team übernimmt oder die Jugendhilfe im Strafverfahren. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen mit der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW (AJS NRW).
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Ab wann sprechen wir von Islamismus? Woran lassen sich islamistische Inhalte im Netz erkennen? Wie versuchen islamistische Akteur*innen junge Menschen anzusprechen und was können Fachkräfte der Jugendhilfe tun? Dieses Plan P.-Digital bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der deutschsprachigen islamistischen Online-Szene. Neben Einblicken in reichweitenstarke islamistische Accounts und Netzwerke werden aus einer Jugendschutzperspektive jugendaffine Strategien der Ansprache identifiziert und eingeordnet. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir auf, wie islamistische Akteur*innen jugendnahe Themen und popkulturelle Trends aufgreifen, um Anschluss an gesellschaftliche Debatten zu finden und auch Zielgruppen zu erreichen, die sonst kaum Berührungspunkte mit islamistischen Inhalten hätten.
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Material-Empfehlungen
Digitale Plattformen sind nicht nur Kommunikationsräume, sondern auch politische Arenen. Die Plattform TikTok ist dabei sehr beliebt. Die Präventionsarbeit muss mit dieser Entwicklung Schritt halten. Die Broschüre „Zwischen Trends und Toxizität – Wie Präventionsarbeit auf TikTok gelingen kann“ des Demokratiezentrums Nordrhein-Westfalen (ehemals Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus NRW) zeigt Chancen, Herausforderungen und praktische Tipps für eine wirksame Ansprache junger Zielgruppen im digitalen Raum. Kostenfrei zum Download unter: www.lks.nrw.de
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Neben allgemeinen Fakten zu Cybermobbing, Strategien zum Vorbeugen und Warnsignalen liefert der Ratgeber „Stopp Cybermobbing! Warnsignale erkennen und richtig reagieren“ auch Tipps zum Umgang mit Cybermobbing inklusive der rechtlichen Rahmenbedingungen. Zudem beleuchtet eine Expertin, warum viele Betroffene zögern, sich Hilfe zu suchen, und gibt Ratschläge für Betroffene und Eltern. Enthalten sind zudem Tipps, weiterführende Informationen und Anlaufstellen sowie Materialien und Linktipps für Schule und Jugendarbeit. Kostenfrei zum Download unter: www.klicksafe.de
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Weitere Material-Empfehlungen finden Sie in unserer Fachzeitschrift AJS FORUM.
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Kurz notiert
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