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AJS Newsletter | Mai 2026
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Neues aus der AJS
Im Rahmen ihrer Ländertour besuchte die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) Kerstin Claus am 22. April die Landesfachstelle Prävention sexualisierte Gewalt NRW (PsG.nrw). Begleitet wurde sie dabei von Petra Ladenburger, der neuen Beauftragten für Kinderschutz und Kinderrechte des Landes NRW. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, was gelingende Prävention braucht und wie regionale, landes- und bundesweite Angebote bestmöglich Hand in Hand gehen. Der Besuch bot Gelegenheit, gemeinsam auf die Kinderschutzstrukturen in NRW zu blicken und zentrale Aufgaben und Herausforderungen sowie erfolgreiche Ansätze zu identifizieren. Die Landesfachstelle, welche seit 2020 bei der seit über 70 Jahren in Nordrhein-Westfalen bestehenden Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS NRW) angesiedelt ist, brachte ihre Erfahrungen aus der landesweiten Fachpraxis ein und unterstrich die Notwendigkeit, Prävention und Intervention stets gemeinsam zu denken.
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Projektfokus STRONG – Stark gegen Online-Gewalt und Cybergrooming
Rechte- und Schutzkonzepte in Institutionen sollen Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt schützen. Dazu ist es notwendig, den Umgang miteinander und Strukturen so anzupassen, dass Prävention im pädagogischen Alltag nachhaltig verankert werden kann. Längst spielt sich jedoch die Lebenswirklichkeit junger Menschen auch in digitalen Räumen ab: Der regionale Fachtag in Soest widmet sich daher dem Thema Schutzkonzepte mit besonderem Blick auf Cybergrooming und digitale sexualisierte Gewalt. Gemeinsam mit Fachkräften aus dem Kreis Soest und Umgebung möchten wir der Frage nachgehen, wie Schutzkonzepte digitale Lebenswelten angemessen berücksichtigen können, welche Handlungsschritte im Verdachts- oder Offenbarungsfall wichtig sind und wie regionale Kooperationen im Kinderschutz gestärkt werden können. Vollständige Ausschreibung als PDF
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Das Projekt STRONG – Stark gegen Online-Gewalt und Cybergrooming hat jetzt eine eigene Website. Die neue Plattform bietet umfassende Informationen zum Thema Cybergrooming, stellt Hilfsangebote vor und präsentiert die Netzwerkpartner*innen sowie weitere wichtige Akteur*innen im Arbeitsfeld. Ein besonderes Highlight ist der Materialbereich: Die Website bündelt verschiedene Formate – von Methoden über Broschüren bis hin zu Videos –, die im Rahmen des Projekts entstehen, sowie bereits bewährtes Material anderer Akteur*innen. Interessierte können nach Zielgruppen, Themen und Formaten filtern, um passende Materialien für die eigene Arbeit zu finden. Hier klicken und entdecken!
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Veranstaltungen
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Online-Seminar am 11. Juni | 10:00 bis 13.30 Uhr | Kosten 35 € | Jetzt anmelden!
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Demokratische Werte im beruflichen Alltag zu vertreten, stellt Fachkräfte der Jugendhilfe zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Wie kann es gelingen, in solchen Kontexten handlungsfähig zu bleiben und demokratische Kommunikation professionell zu gestalten? Das Online-Seminar setzt genau hier an und lädt dazu ein, die eigene Rolle, Haltung und Verantwortung im Kontext von Demokratieförderung zu reflektieren. Im Fokus steht die Frage, wie Fachkräfte ihre bereits vorhandenen Kompetenzen bewusst nutzen und weiterentwickeln können, um jungen Menschen Orientierung, Sicherheit und demokratische Erfahrungsräume zu ermöglichen.
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Online-Seminar am 16. Juni | 10:00 bis 12.00 Uhr | Kosten 30 € | Jetzt anmelden!
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In dieser zweistündigen Onlineveranstaltung werden Methoden zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt und von Cybergrooming in digitalen Räumen vorgestellt. Neben Methodenbeschreibungen und Anleitungen erhalten die Teilnehmenden Tipps für die Durchführung und Auswertung sowie Hilfestellungen für die Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis. Die Methoden können in der Präventionsarbeit mit jungen Menschen sowohl mit als auch ohne Behinderung eingesetzt werden.
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Online-Seminar am 1. Juli | 10:00 bis 13.30 Uhr | Kosten 35 € | Jetzt anmelden!
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Im Seminar geht es darum, welche Rolle Klassismus als (häufig ignorierte) Diskriminierungsform dabei spielt: Klassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus hat konkrete Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. In der Veranstaltung liegt der Fokus auf Klassismus in der Kinder- und Jugendhilfe. Es geht um die Fragen: Wie können wir unser eigenes klassistisches Handeln hinterfragen, Stigmatisierung vermeiden und anstelle dessen Solidarität fördern?
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Tagung in Essen am 2. Juli | 09:30 bis 16.30 Uhr | Kosten 110 € | Jetzt anmelden!
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Der Fachtag „Selbstbestimmt & sicher: Prävention für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ richtet sich an Fach- und Leitungskräfte der freien Kinder- und Jugendhilfe in NRW. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche und praxisbezogene Impulse, der fachliche Austausch sowie die Frage, wie Schutz vor sexualisierter Gewalt und Selbstbestimmung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung wirksam gestärkt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sowie auf Ansätzen inklusiver
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Online-Seminar am 8. Juli | 10:00 bis 13.30 Uhr | Kosten 35 € | Jetzt anmelden!
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Christlicher Content auf Social Media – das Phänomen „Christfluencing“ gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch wie lassen sich die verschiedenen Erscheinungsformen, Ansprachen und/oder einzelne Kanäle einordnen? Welche Zusammenhänge lassen sich erkennen und wie können Fachkräfte dem Thema begegnen, wenn etwa problematische Inhalte erkennbar sind? Das Online-Seminar soll für das Thema „Christfluencing“ sensibilisieren und einen Einstieg in die praktische Arbeit im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe bieten. Mit Blick auf problematische Inhalte und Wirkungsweisen werden zudem Handlungsmöglichkeiten thematisiert, um primärpräventive Maßnahmen und Hilfestellungen für den Praxisalltag im Umgang mit dem Phänomen zu vermitteln.
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Rechte- und Schutzkonzepte in Institutionen sollen Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt schützen. Dazu ist es notwendig, den Umgang miteinander und Strukturen so anzupassen, dass Prävention im pädagogischen Alltag nachhaltig verankert werden kann. Längst spielt sich jedoch die Lebenswirklichkeit junger Menschen auch in digitalen Räumen ab:Der regionale Fachtag in Soest widmet sich daher dem Thema Schutzkonzepte mit besonderem Blick auf Cybergrooming und digitale sexualisierte Gewalt. Gemeinsam mit Fachkräften aus dem Kreis Soest und Umgebung möchten wir der Frage nachgehen, wie Schutzkonzepte digitale Lebenswelten angemessen berücksichtigen können, welche Handlungsschritte im Verdachts- oder Offenbarungsfall wichtig sind und wie regionale Kooperationen im Kinderschutz gestärkt werden können. Vollständige Ausschreibung als PDF
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Tagung in Dortmund am 14. Juli | 10:00 bis 16:30Uhr
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Ein zentraler Baustein der Prävention von sexualisierter Gewalt ist die sexuelle Bildung. Mädchen* und Jungen* sind besonders dann durch sexualisierte Gewalt gefährdet, wenn sie auf ihre Fragen zu Sexualität und zu ihrem Körper keine altersangemessenen oder überhaupt keine Antworten erhalten. Der Basistag ist eine gemeinsame Veranstaltung der AJS NRW mit der Evangelischen Landesstelle Kinder- und Jugendschutz NRW und der Katholischen LAG Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. Einmal im Jahr widmen wir uns hier einem Basisthema im Kinder- und Jugendschutz. Bitte das Datum vormerken.
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Material-Empfehlungen
Semiya Şimşek war vierzehn, Gamze Kubaşık zwanzig Jahre alt, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ermordet wurden. In dem Jugendsachbuch erzählen die jungen Frauen, wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Gleichzeitig entwickelten die beiden durch das gemeinsame Schicksal eine ungeheure Kraft, die sie bis heute gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung kämpfen lässt. Kubasik, Gamze/Simsek, Semiya/Werner, Christine: Unser Schmerz ist unsere Kraft. Fischer Sauerländer, Frankfurt/Main 2025, 192 Seiten, 17,90 Euro.
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Das Leben ist wie eine Achterbahn – voller Höhen und Tiefen. Aber was, wenn belastende Gefühle nicht mehr verschwinden? Dieses Buch erklärt Kindern ab neun Jahren, warum manche Menschen anfälliger für psychische Erkrankungen sind, wie ADHS, Angststörungen oder Autismus sich äußern und wann Hilfe wichtig ist. Es zeigt, warum wir über seelische Gesundheit sprechen sollten, was sich Betroffene wünschen und welche Hilfen es gibt. Steffinger, Lena: Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen. Von psychischen Erkrankungen, Wutvulkanen und Therapiehunden, Beltz & Gelberg, Weilheim 2025, 70 Seiten, 16,00 Euro.
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Weitere Material-Empfehlungen finden Sie in unserer Fachzeitschrift AJS FORUM.
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Kurz notiert
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