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AJS Newsletter | September 2026
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Ebenfalls im Rahmen von STRONG gibt es Workshop-Angebote von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW zum Thema Cybergrooming in Games und vom jfc Medienzentum zum Thema Cybergrooming und KI. Beide Einrichtungen bieten kostenlose Workshops mit Kindern und Jugendlichen an. Weitere Infos über die Links.
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Neues aus der AJS
Wie können Fachkräfte junge Menschen in digitalen Gaming-Welten begleiten und dabei demokratische Teilhabe fördern? Wie können sie problematischen Entwicklungen frühzeitig begegnen – ohne Games und ihre Communitys unter Generalverdacht zu stellen? Mit diesen aktuellen Herausforderungen haben sich am 28. August 2026 rund 50 Fachkräfte aus Jugendhilfe, Prävention und Bildungsarbeit beim Fachtag „Games im Fokus der Jugendhilfe“ auf der gamescom in Köln beschäftigt. Die Kooperationsveranstaltung von „Plan P. – Fachstelle Prävention islamistischer Radikalisierung im Jugendalter“ und Spieleratgeber-NRW wurde gefördert vom Demokratiezentrum NRW. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Pressemitteilung.
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) veröffentlicht gemeinsam mit weiteren Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz, darunter die AJS NRW, eine Stellungnahme zu den Handlungsempfehlungen der Expertenkommission »Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt«. Die BAJ und die Landesstellen begrüßen insbesondere den entwicklungs- und verantwortungsorientierten Ansatz der Empfehlungen. Positiv hervorgehoben werden vor allem die Orientierung am Dreiklang aus Schutz, Befähigung und Teilhabe sowie die Stärkung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes als zentrale Struktur für Medienbildung und Prävention. Gleichzeitig weisen die BAJ und die Landesstellen darauf hin, dass einzelne Empfehlungen weiterer Konkretisierung bedürfen. Aus Sicht der BAJ und der Landesstellen kommt es darauf an, bestehende Unterstützungs-, Beratungs- und Präventionsstrukturen nachhaltig zu stärken und finanziell abzusichern. Neben der ausführlichen Stellungnahme steht auch eine Kurzfassung zur Verfügung.
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Veranstaltungen
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Heutige Jugendliche erleben ihre Pubertät zu einem bedeutenden Teil online. Neben einem erweiterten Möglichkeitsraum zur Identitätsarbeit und Kommunikation hält der digitale Raum leider eine ganze Reihe von Inhalte-, Kontakt- und Verhaltensrisiken bereit: Frei zugängliche Pornografie, Frauenhass und reaktionäre Männlichkeitsideale, die sich nicht nur auf politische Einstellungen, sondern auch auf Geschlechterbeziehungen/ Machtverhältnisse auswirken. In diesem STRONG Online-Seminar diskutieren wir aktuelle, digitale Einflüsse auf männliche Sozialisation, Geschlechterbeziehungen und die Rolle von Scham bzw. Schamabwehr in der sexuellen Bildung.
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Wie kommen wir mit Jungen ins Gespräch? Können wir mit geschlechterreflektierter Jungen*arbeit sexualisierter Peer-Gewalt vorbeugen? Ziel ist es, Zusammenhänge und Sichtweisen darzustellen sowie Anregungen für die praktische Auseinandersetzung mit diesen herausfordernden Themen zu geben.
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Online-Seminar am 1. Oktober | 10:00 bis 12.00 Uhr | Kosten 30 € | Jetzt anmelden!
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In dieser zweistündigen Onlineveranstaltung werfen wir einen intersektionalen Blick auf Schutzkonzepte und fragen: Wer wird durch bestehende Schutzkonzepte geschützt – und wer nicht? Der fachliche Input beleuchtet, wie Diskriminierung, Machtverhältnisse und Mehrfachzugehörigkeiten den Zugang zu Schutz beeinflussen können. Im Anschluss besteht Raum für Fragen und Austausch zu einer diskriminierungssensiblen Weiterentwicklung von Schutzkonzepten. Referentinnen sind Sima Nodjavan (positioniert als Cis-Frau of Colour, politische Bildungsreferentin mit den Schwerpunkten Rassismuskritik, Intersektionalität und Empowerment) und Lisa Spaniol (positioniert als weiße Cis-Frau, Sozialarbeiterin / Kooperationsmanagement (MA), Referentin für Intersektionale Schutzkonzepte mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten).
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SAVE THE DATE: Update Jugendschutzrecht 2026
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Online-Seminar am 17. November
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Jedes Jahr im November informieren wir beim rechtlichen Jahresrückblick über Neuerungen im Jugendschutz-, Jugendmedienschutz- und Jugendhilferecht.
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Material-Empfehlungen
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Junge Menschen sind die Altersgruppe mit der niedrigsten Wahlbeteiligung. Die Studie der Bertels mann-Stiftung „Hürden lauf zur Wahlurne. Warum die Stimmabgabe für junge Menschen kein Selbstläufer ist“ identifiziert vier Hürden, die den Gang ins Wahllokal für junge Menschen erschweren, und macht Vorschläge, wie man diese abbauen kann. Die Stärkung der Wahlbeteiligung junger Menschen ist in einer alternden Gesellschaft zentral, um resiliente demokratische Strukturen zu schaffen. Kostenfrei zum Download unter:
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Der Leitfaden „Stark gegen Rechts: Jugendverbände gegen rechte Einflussnahme“ des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) erklärt, was rechte Einflussnahme ist, welche Formen sie in der Jugendverbandsarbeit annehmen kann und wie Jugendverbände ihr wirksam begegnen können. Praxisnah zeigt er auf, wie rechte Akteur*innen versuchen, Verbände zu unterwandern oder in ihrer Arbeit zu stören. Ein besonderer Fokus liegt auf dem pädagogischen Umgang mit rechtsoffenen Verbandsmitgliedern. Kostenfrei zum Download oder zu bestellen unter: www.idaev.de
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Weitere Material-Empfehlungen finden Sie in unserer Fachzeitschrift AJS FORUM.
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Kurz notiert
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